Burschenschaft Saxo-Silesia in Freiburg.

Die Homepage der Freiburger Burschenschaft Saxo-Silesia mit Programm, Portrait,
Vorstellung des Verbindungshauses und nützlichen Informationen zum Studium in Freiburg in der Textversion.
Die Vollversion der Homepage finden Sie -> hier

Studium

Studieren in Freiburg

Die Albert-Ludwigs-Universität liegt nicht nur im Herzen der Stadt Freiburg - die Studenten, Professoren und Mitarbeiter sind auch in den Alltag der Bürger der Schwarzwaldhauptstadt integriert. Darin liegt auch einer der Reize, die das Studium in Freiburg so beliebt gemacht haben. Neben dem Freizeitwert von Stadt und Umgebung sowie der Nähe zum Elsaß und der Schweiz ist es vor allem die wissenschaftliche Vielfalt, die so viele Studenten an die Freiburger Alma mater zieht.

große Fächerauswahl
Mehr als 60 Studienfächer mit einer Vielzahl von Abschlußmöglichkeiten stehen in 15 Fakultäten zur Auswahl. Heute hat die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mehr als 19.500 Studierende. Mit den Geisteswissenschaften und der Universitätsbibliothek im Zentrum, dem Institutsviertel (Naturwissenschaften) im Norden und dem großen Klinikum im Westen der Altstadt ist die Universität fest mit der Stadt verwachsen. Mit einem 40 ha großen Areal auf dem Flugplatzgelände hat sie für die Zukunft ein Erweiterungsgelände hinzugewonnen. Die 15 Fakultäten gliedern sich in die Bereiche Theologie, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Philosophische Fakultäten, Mathematik, Physik, Biologie, Chemie und Pharmazie, Geowissenschaften, Forstwissenschaften sowie Angewandte Wissenschaften. Traditionell nehmen die Geisteswissenschaften an der Universität Freiburg eine wichtige Rolle ein. Herausragende Leistungen in der Philosophie, der Philologie verschiedener europäischer Sprachen und der historischen Forschung sind mit Namen und Veröffentlichungen Freiburger Gelehrter verbunden.


An der Rechtswissenschaftlichen Fakultät wird das gesamte Spektrum des Rechts mit seinen Hauptgebieten Zivilrecht, Strafrecht und öffentliches Recht gepflegt. An der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, die mit dem Namen von Walter Eucken, dem Begründer der ordoliberalen "Freiburger Schule", und dem Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek verbunden ist, wird schwerpunktmäßig Volkswirtschaftslehre gelehrt. Die Medizinische Fakultät genießt mit ihrem großen Theoretikum der experimentellen wie auch der klinischen Forschung hohes internationales Ansehen. Fast 8000 Pflegekräfte, Ärzte, Angestellte und Arbeiter arbeiten im Universitätsklinikum, das mit 1900 Betten und 13 Fachkliniken zu einem Krankenhaus der Maximalversorgung ausgebaut wurde.

In der Mathematischen Fakultät wird das ganze Spektrum der mathematischen Wissenschaften abgedeckt. Im Mittelpunkt der Forschung auf dem Gebiet der Physik stehen die Kernphysik sowie die Hochenergie- und Elementarteilchenphysik. Freiburg ist eines der wichtigsten Zentren der interdisziplinären Polymerforschung. Die Pionierleistungen des Freiburger Nobelpreisträgers Hermann Staudinger auf dem Gebiet der organischen und makromolekularen Chemie waren Grundlage für die Entwicklung der Kunststoffe. Auch in dem Bereich der Biologie ist ein breites Forschungsspektrum vorhanden. Die auf weltweit bekannte Biologen wie Weismann, Spemann und Oehlkers zurückgehende Tradition der entwicklungsbiologischen Forschung führte zur modernen Genforschung.

Der Schwerpunkt der geowissenschaftlichen Forschung liegt bei aktuellen Problemen wie der Erfassung und Bewertung von Naturressourcen, ihre Nutzung durch den Menschen und die Rohstoff- und Umweltsicherung. Die Untersuchung und Messung vor Ort ist hier genauso wichtig wie in der Forstwissenschaftlichen Fakultät, in der Projekte zur Erforschung der Ursachen und Auswirkungen der Walderkrankungen den wichtigen und umfangreichen Forschungsschwerpunkt bilden.

Die Universitätsbibliothek
Eine breite Informationsmöglichkeit bietet die 1978 erbaute Universitätsbibliothek. Mehr als drei Millionen Bücher - aneinandergereiht sind das 56 laufende Kilometer - warten hier auf die Entleiher. Im vergangenen Jahr waren es über 20.000, die von diesem Angebot von Büchern, Videos, CD-ROMs und Datenbankrecherche Gebrauch machten. Für Bürger und Studenten ist auch das Studium Generale gedacht, das Vortragsreihen mit Wissenschaftlern und Künstlern veranstaltet. Besonders beachtlich: Mehr als 3000, das sind 16 % der Studierenden der Universität Freiburg sind Ausländer. In den Sommermonaten ist das Sprachgewirr innerhalb der Freiburger Universität noch größer. Seit 1911 finden im Juli und August die Internationalen Sommerkurse statt.

Stadt und Uni
Freiburg liegt inmitten einer bekannten Weinregion, und auch die Universität ist unter die Winzer gegangen: Seit vielen Jahren gehören ihr auf Grund von Stiftungen Rebberge im nahen Kaiserstuhl und dem Tuniberg, auf dem ein "süffiger" Uni-Wein heranwächst. Allerdings hat er unter den Studenten nicht mehr die Bedeutung wie einst in den Freiburger Studentenbursen des Mittelalters, als der Weinentzug bei den Mahlzeiten als hartes Strafmaß galt. Als Ausgleich für den übermäßigen lukullischen Genuß der badischen Küche bietet das Sportinstitut allen Studierenden und Universitätsangehörigen den Allgemeinen Hochschulsport mit 35 Sportarten an.

Die Universität spielt innerhalb des kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens der Stadt eine wichtige Rolle. Ca. 13.000 Beschäftigte haben Universität und Universitätsklinikum zum größten Arbeitgeber Südbadens werden lassen. Auch über die Zukunft macht man sich in der Freiburger Hochschule Gedanken. So beispielsweise im "Institut für Informatik und Gesellschaft", das sich mit den Auswirkungen der neuen Informationstechnologie auf die Gesellschaft beschäftigt. Mit zwei weiteren Zentren hat sich die Universität zusätzlich geöffnet: mit dem Frankreichzentrum, das neben der Forschung auch einen Aufbaustudiengang zum Erwerb von Frankreichkompetenz anbietet, und mit dem Freiburger Materialforschungszentrum (FMF), das anwendungsbezogene Grundlagenforschung betreibt.

Forschung und weitere Hochschulen
Darüber hinaus hat sie mit der "Europäischen Konföderation der Universitäten am Oberrhein" (EUCOR), zu deren Gründungsmitgliedern sie neben den Universitäten Basel, Straßburg, Mulhouse und Karlsruhe zählt, einen wichtigen Impuls für die europäische Integration im Hochschulwesen gegeben. Freiburg ist auch eine Forschungsstadt, denn die Universität ist nicht die einzige Forschungseinrichtung in Freiburg. Daneben bietet die Staatliche Hochschule für Musik, die Pädagogische Hochschule und eine katholische sowie eine evangelische Fachhochschule für Sozialwesen ihre Dienste in Forschung und Lehre an. Forschung wird auch sonst in der Schwarzwaldmetropole großgeschrieben: So an fünf Forschungsinstituten der Fraunhofer-Gesellschaft und an zwei Instituten der Max-Planck-Gesellschaft, die zum Teil aus Lehrstühlen der Universität hervorgegangen sind. Die Leiter der Institute sind gleichzeitig Professoren an der Freiburger Universität. Sie genießen alle in ihren Fachgebieten einen hervorragenden wissenschaftlichen Ruf: Sei es das Max-Planck-Institut für Ausländisches oder Internationales Strafrecht oder das Max-Planck-lnstitut für Immunbiologie. Forschung in Freiburg: Insgesamt 30.000 Studierende und ca. 16.000 Beschäftigte lassen den hohen Stellenwert der Forschung in der Stadt erkennen, die starke Impulse über die Region hinweg setzt und von der Grundlagenforschung bis hin zur angewandten Forschung ein großes Spektrum bietet.

Über uns

Wer sind wir?

Wir sind Studenten, die über die Grenzen des eigenen Faches hinaus ihr Studium gemeinsam erfolgreich gestalten und sich später weiterhin in Freundschaft
verbunden bleiben.

Höchste Güter der Burschenschaft Saxo-Silesia sind die Freiheit des Wortes und der Wissenschaft.

Ehrlichkeit im Umgang miteinander sowie unabhängiges und freisinniges Denken lassen keinen Raum für Opportunisten und Mitläufer ohne eigenen Standpunkt.
Parteisoldaten, Einzelgänger und Spaßbefreite haben keinen Platz in unseren Reihen.

Ein Geheimbund sind wir jedenfalls nicht.

Daher haben Sie jederzeit die Möglichkeit, an einer der vielfältigen Veranstaltungen als willkommener Gast teilzunehmen und sich ein eigenes Bild zu machen.


Portrait

Die Burschenschaft Saxo-Silesia

Wir sind eine farbentragende, pflichtschlagende (=das akademische Fechten pflegende) Studentenverbindung und bestehen seit 1885 am Hochschulort Freiburg.

"Fasten, studieren, keine Frauen sehn - klarer Verrat am Königtum der Jugend"
(Shakespeare)

Gemeinsame Wertvorstellungen, gemeinsame Rechte und Pflichten schaffen eine enge Gemeinschaft, die Akademiker aller Fachrichtungen und Generationen überspannt. Dieser "umgekehrte Generationenvertrag" ermöglicht es, dass unsere Alten Herren (d.h. die Mitglieder, die mit Studienabschluss im Berufsleben stehen) die aktiven Studenten durch Ausbildung und Praktika unterstützen, das Saxo-Silesen-Haus unterhalten, Reisen, Vorträge und sonstige Veranstaltungen zur politischen und charakterlichen Bildung halten oder fördern - und uns natürlich auch eine freie und standesgemäße Studentenzeit ermöglichen.


Wen suchen wir?
Die innere Organisation der Burschenschaft ist eine demokratische. Das entspricht sowohl der ideellen Ausrichtung unseres Bundes, als auch der Tatsache, dass für uns nicht das Kollektiv über dem Individuum steht, sondern jeder einzelne Bundesbruder und seine Anschauungen gleichberechtigt im Zentrum stehen. Demgemäß legen wir natürlich weniger Wert auf die Quantität der Bundesbrüder, sondern ganz klar auf deren Qualität:
Einsatzfreude, Gemeinschaftsinn, Zielstrebigkeit im Studium und Erlebnisfreude in der Freizeit.
Dies sind unsere Anforderungen an einen Studenten, der aus seiner Studienzeit mehr machen möchte als nur die Gewinnung einer Qualifikation verbunden mit unverbindlichem Herumfeten.


Was bringts mir?
"...Ob Du Dich in einer Burschenschaft wohlfühlst, hängt von sehr vielen Faktoren ab, vor allem von der rein zufälligen Zusammensetzung des Kreises, in den man tritt. Hast Du das Glück, einen oder ein paar Leute zu finden, mit denen Du in innere Harmonie kommst, so werden Dir alle Unannehmlichkeiten des Aktivseins nur interessante und wertvolle Erfahrungen sein. Und ich möchte diese Erfahrungen aus meinem Leben so wenig missen wie die Freundschaft. Sie sind mir beide wertvoll und fruchtbringend. Ich habe in meiner Aktivenzeit ungeheuer viel gewonnen an Menschenkenntnis und persönlicher Sicherheit.

Der Zwang des Zusammenseins und der Drang, auch wirklich zusammenzukommen, das ist der Kreis, der dem kleinen Kreis einer studentischen Verbindung sein eigentliches Leben gibt, und es wird wohl die Regel sein, daß am Ende der Zusammenschluß mit wenigen für das Auseinanderkommen mit vielen entschädigt. Wenigstens gilt das für die, denen überhaupt eine Sehnsucht und ein Bedürfnis innewohnt, Brücken von Mensch zu Mensch zu schlagen. Die vielen, denen eine Kameradschaft bei Becherlupf und Mensur genügt - habeant sibi. Jedem, der aktiv werden will, kann ich nur raten: Die Hauptsache ist, habe Glück in der Wahl Deiner Bundesbrüder. Alles andere ist sekundär: hat man einmal als Mensch eine Position, in der man sich wohlfühlt, dann erfüllt sich einem ganz von selbst das Treiben in einer Burschenschaft mit einem innerlichen Leben. Burschenschaftliche Arbeit, Kneipfreudigkeit, Mensur usw., alles das ist gut, schön und ideal, aber man darf nicht übersehen, daß dies nur Formen sind, die sich für jeden einzelnen mit individuellem Leben füllen müssen.

An sich sind es Äußerlichkeiten, was nicht daran hindert, daß viele daran allein schon völliges Genüge finden. Alles in allem: Im allgemeinen rate ich jedem jungen Menschen, der von der Schule kommt, unbedingt aktiv zu werden. Die Korporation (und unter ihnen halte ich die alten Burschenschaften wegen ihrer demokratischen Verfassung für die wertvollsten) wird ihm eine fast unersetzliche Schule selbständiger Erfahrung. Denn man ist zum ersten Mal gezwungen, sich von Mensch zu Mensch auseinanderzusetzen. Das ist die eigentliche Erziehung. Was so viele Couleurerziehung nennen, ist Mumpitz und ein minderwertiges Surrogat für eine gute Kinderstube. Was nicht ausschließt, dass es für viele höchst nötig ist."

(Walter Flex, 1887-1917, Burschenschafter, Freiheitskämpfer, Schriftsteller)


Der Schwarze Verband
Zusammen mit der
Burschenschaft der Krusenrotter
in Kiel bildet die Freiburger Burschenschaft Saxo-Silesia den Schwarzen Verband. Dieses Freundschafts- und Arbeitsabkommen versteht sich als ein Zusammenschluß befreundeter Burschenschaften und Altherrenschaften zur Wahrung und Förderung Ihrer gemeinsamen Interessen im Rahmen der Deutschen Burschenschaft. Die Selbständigkeit des einzelnen Bundes wird nicht berührt.Um eine gemeinsame wirkungsvolle Arbeit zu gewährleisten, findet im Vorfeld des Burschentages eine Arbeitstagung statt.

Die im Schwarzen Verband zusammengeschlossenen Bünde sehen ihre Aufgabe in der Heranbildung von Persönlichkeiten, die bereit und fähig sind, im öffentlichen Leben unseres Volkes politische Verantwortung zu übernehmen. Sie lehnen aber das Hereintragen von Parteipolitik in das Bundesleben und auf Verbandsebene ab. Politischer Extremismus, der sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung richtet, wird vom SV verurteilt.

Unabhängig von den staatlichen Grenzen der Bundesrepublik Deutschland tritt der SV für die freie Entfaltung deutschen Volkstums in enger Verbundenheit aller Teile des deutschen Volkes in einem einigen Europa der Gemeinschaft freier Völker ein. Die Burschenschaften des Schwarzen Verbandes bekennen sich zum Prinzip der Bestimmungsmensur und fordern von ihren Mitgliedern die Pflichtmensur ein. Der SV setzt sich für eine Stärkung der Einzelautonomie der Mitgliedsvereinigungen der Deutschen Burschenschaft ein. Insbesondere soll die Einflußnahme des Dachverbandes auf die Mitgliedschaftsfragen der Einzelbünde unterbleiben.

Zur Pflege der freundschaftlichen Kontakte werden die Mitgliedsnachrichten, die Mitgliedsverzeichnisse und die Bundesgeschichten für den internen Gebrauch ausgetauscht. Innerhalb der Aktivitates wird der Duz-Comment gepflegt.

Geschichte

Die Geschichte der
Freiburger Burschenschaft
Saxo-Silesia
in Kurzfassung:



I. Vor dem 1. Weltkrieg:

Wintersemester 1884/85:
Gründung als freischlagende Verbindung Septemtrionia („Siebengestirn“) durch sieben Gründungsmitglieder, die größtenteils Landsmannschafter waren.

Offizielles Gründungsdatum:
18. Januar 1885, Jubiläum des Tages der Gründung des Zweiten Deutschen Reiches im Jahre 1871

3. August 1885:
Septemtrionia wird Landsmannschaft (Aufnahme in den LC). Da der LC als Aufnahmebedingung einen landsmannschaftlich geprägten Namen forderte, nannte man sich fortan, in Anlehnung an die Herkunftsregionen der Gründer, Saxo-Silesia. Man focht damals mindestens sieben Bestimungsmensuren.

Wintersemester 1892/93:
Saxo-Silesia wird vom Coburger LC der Vorsitz angetragen.

Sommersemester 1893:
Nicht nur Saxo-Silesia hat Schwierigkeiten, Gegner für Bestimmungspartien (Der Bund schrieb seinen Mitgliedern damals sieben genügende Schlägermensuren als Voraussetzung zur Inaktivierung vor) oder gar ein dauerhaftes Paukverhältnis zu finden. Aus diesem Grunde betreibt Saxo-Silesia, die schon vorher oft mit dem 1884 gegründeten „akademisch-pharmazeutischen Verein Cimbria“ Mensuren verabredet hatte, dessen Aufnahme in den Coburger LC. Als dieser Schwierigkeiten macht, nutzt man die Statuten des LC, indem man drei eigene Burschen an die Cimbria abgibt, die dadurch in den LC aufzunehmen ist. Saxo-Silesia bringt diese „Machination“ einige PP-Suiten, aber Cimbria wird LC-Landsmannschaft und damit sicherer Mensurpartner.

1897:
Austritt aus dem LC im Rahmen eines Streites zwischen der L! Plavia Leipzig und der L! Afrania Leipzig, in den die Saxo-Silesia hineingezogen wurde.

Pfingsten 1898:
Nach langen Diskussionen, die sich aufgrund der Tatsache, daß die meisten der Gründungsmitglieder alte Landsmannschafter waren und viele von ihnen den Austritt nicht akzeptierten, sehr schwierig gestalteten, stellt Saxo-Silesia am 28.Mai 1898 den Antrag auf Aufnahme in den Allgemeinen Deputiertenconvent (ADC), den Vorläufer der heutigen DB. Durch Vermittlung und Unterstützung der Freiburger B! Teutonia, wird Saxo-Silesia auf dem Pfingsten stattfindenden ADC-Kongreß in Eisenach nahezu einstimmig als Mitglied auf Probe aufgenommen.

18. Januar 1900:
Am 18. Januar 1900 trifft in Freiburg die Mitteilung der Vorsitzenden Burschenschaft ein, dass die Probezeit für beendet erklärt und Saxo-Silesia Vollmitglied des ADC sei.

1904:
Ankauf und Umbau des Hauses in der Tivolistraße 32 in Freiburg (heute bewohnt von der SB-Burschenschaft Vandalia auf dem Loretto)um den vielen Aktiven eine Heimstatt zu bieten.


II. 1. Weltkrieg und Weimarer Republik

1914-1918:
Saxo-Silesia mußte nicht wie viele andere Bünde vertagt werden, da ständig 6 bis 8 Bundesbrüder vor Ort waren, die als Reservisten im 1.Badischen Infantrieregiment Nr. 113 bzw. im 5. Badischen Feldartillerieregiment Nr. 76 in Freiburg stationiert waren. Insgesamt verloren während des Krieges 16 Bundesbrüder, darunter ein Drittel der Aktivitas, ihr Leben.

Nach dem Krieg:
Wiederaufleben des Universitätsbetriebes; von 300 Studenten 1918 auf 3000 Studenten im Jahre 1919

Sommersemester 1919:
Gründung des Freiburger Waffenringes (FWR), dem alle Burschenschaften, Landsmannschaften, Turnerschaften und Corps beitraten

29. Juni 1919:
Gründung des Schwarzen Verbandes mit den B!B! Frankonia Gießen, Frisia Göttingen, Germania Marburg (1924 Beitritt der B!B! Teutonia Aachen und Rheno-Guestphalia Darmstadt)zum Zweck der gemeinsamen Vorbereitung auf den Burschentag und verbesserte Geltendmachung eines gemeinschaftlich herausgearbeiteten Standpunktes innerhalb des Dachverbandes

Nachkriegsjahre:
Das Korporationsleben kommt wie das gesamte Studentenleben durch wirtschaftliche Nöte beinahe vollständig zum Erliegen; eine Besserung der Lebensumstände tritt erst nach Einführung der Rentenmark ein. Dann wurde plötzlich das Mensurfechten verboten und verfolgt. Als jedoch die Drohung ausgesprochen wurde, daß alle schlagenden Verbindungen Freiburg verlassen würden, normalisierte sich nach einer Absprache mit dem Universitätsdirektor die Lage wieder. Die Pflichtpartien und darüber hinaus vier bis fünf PP-Suiten pro Semester wurden wieder mit Regelmäßigkeit ausgetragen.

In den Folgejahren:
starker Anstieg der Aktivenzahlen; 47 im Jahre 1930. Das Korporationswesen blühte und auch die Saxo-Silesia erfreute sich ungeachtet der sich abzeichnenden politischen Auseinandersetzungen der kommenden Jahre eine rglücklichen Zeit, in der Studium und Lebensfreude Vorrang vor den bereits beginnenden Auseinandersetzungen um die künftige Ausrichtung der Innenpolitik hatten.

1930:
Auf dem Burschentag nahm die DB für sich in Anspruch, erzieherisch auch auf Interna der Mitgliedsbünde einzuwirken. Auf dem darauffolgenden Stiftungsfestkonvent unterstrich Saxo-Silesia ihre Eigenständigkeit in bezug auf Leben, Beruf, politische Haltung sowie ihre Eigenverantwortlichkeit für ihre Mitglieder und deren Handeln. Sie lehnte es ferner ab, sich diesbezüglich von der DB bevormunden zu lassen. Weil infolge dieses Konfliktes die gemeinsamen Richtlinien nicht mehr eingehalten werden konnten, trat Saxo-Silesia, gefolgt von Frisia Göttingen, 1931 aus dem SV aus. Dies führte zu dessen Auflösung.

1930-33
Noch ungestört von der Reichsregierung lebt die Saxo-Silesia ihren Lebensbund, den auch die unterschiedlichen Einstellungen der Bundesbrüder zu der politischen Bewegung des Nationalsozialismus nicht stören können. Konflikte werden akademisch und in Freundschaft diskutiert.


III. NS-Zeit und 2. Weltkrieg

Folgejahre:
Die neuen Machthaber nehmen sich neben anderen gesellschaftlichen Gruppierungen auch der Korporationen an, es kommt zur Neuorganisation von DB, ÖB und den Einzelkorporationen nach dem Führerprinzip.

18. Oktober 1935:
Die Verfolgung durch den NS-Staat führt zur Auflösung der DB und einem Aufgehen der Einzelburschenschaften im NSDStB. Damit ist die innere Demokratie und das Vonventsprinzip endgültig zerschlagen.

Spätsommer 1936:
Verkauf des Hauses in der Tivolistraße, um einer drohenden Enteignung zu entgehen, Einstellung des Korporationsbetriebes, insbesondere des Mensurfechtens. Es wurden keine Farben mehr getragen. Saxo-Silesia trug bis auf weiteres den Namen Kameradschaft Saxo-Silesia (seit dem WS 1935/36). Da die Aktivitas das Ansinnen des Studentenführers Dieck, die Zugehörigkeit zum NSDStB durch Tragen von Uniformen zu zeigen und dazu das Mensurfechten aufzugeben, ablehnt, wird Saxo-Silesia Anfang 1936 vom NSDStB suspendiert.

WS 1935/36:
Der Sprecher der Aktivitas erklärt im Einvernehmen mit dem AH-Vorsitzenden die Auflösung der Aktivitas.

Ende des SSs 1936:
Viele Bundesbrüder halten den Kontakt und vereinigen sich, nun ohne finanzielle Unterstützung der Altherrenschaft, als Fechtgemeinschaft Saxo-Silesia. Ein Teil dieser Studenten schloß sich später der Kameradschaft Lützow an, die in den FWR aufgenommen wurde.Die Kameradschaften waren eine Erfindung des NSDStB, um den Korporationen insoweit entgegenzukommen, als man ihnen eine dem vorherigen Verbindungsleben nicht unähnliche Existenz gestattete, um diese politisch kontrollieren zu können.

1938/39:
Das Mensurfechten wird strafrechtlich verfolgt. Den Platz der Mensur nahm in den folgenden Jahren das Sportsegelfliegen ein. Während des Krieges (bis ca. 1944) konnte das Fechten aufgrund fehlender Kontrolle wiederaufgenommen werden.
Nach dem Verkauf des Hauses in der Tivolistraße nutzte unser Bund nacheinander mehrere Örtlichkeiten: ein Haus in der Lerchenstraße in Herdern, eine Etagenwohnung in der Stadtstraße, das Ripuarenhaus sowie das sog. Milchhaus, das sich gut zu Keilzwecken eignete, so daß sich die Aktivenzahl in dieser Zeit vergrößerte
Der zweite Weltkrieg fordert auch von der Saxo-Silesia einen hohen Blutzoll. Bis zum Zusammenbruch treffen sich immer wieder vereinzelte Saxo-Silesen auf Genesungs- oder Heimaturlaub in Freiburg, während ein paar verbliebene junge Studenten sich bemühen, inmitten dieser schweren Zeit ihre Ausbildung zu absolvieren.


Wiederaufbau und "BRD"

1945 - 1949:
In der unmittelbaren Nachkriegszeit nehmen die überlebenden Saxo-Silesen miteinander Kontakt auf und bemühen sich, sich gegenseitig das Überleben zu sichern. Korporationen sind durch die Besatzer verboten, an einen aktiven Studentenbund ist zunächst nicht zu denken.
Doch bald rührt sich der gemeinsame Geist wieder und bereits 1950 kommt es zu einer ersten vorbereitenden Sitzung der Saxo-Silesen, soweit diese auffindbar sind.

11. November 1951:
Am Sonntag, den 11. November 1951, findet beim Alten Herren Prof. Goette in Freiburg der erste Convent nach dem Krieg statt, an dem neben dem Gastgeber noch die AHAH Dieter und Martin, die BurschenAchim Schurkemeyer (Frisia Göttingen), Peter Wasmann (Alemannia FR) sowie Hans-Heinrich Fischer (Franconia FR) und Willi Wulhorst als erste Aktive nach dem Krieg teilnehmen. Der Eröffnungsconvent fand auf Betreiben des Altherrenverbandes statt, der sich bereits ein Jahr nach Gründung der BRD auf der GV in Hamburg wieder konstituieren konnte und den Wunsch hegte, dem Bund durch Wiedereröffnung einer Aktivitas neues Leben einzuhauchen. An dieser Stelle ergibt sich eine interessante Parallele: Sieben Bundesbrüder haben 1885 die Septemtrionia gegründet, mit sieben Bundesbrüdern (Wulhorst, Fischer, Wasmann, Schurkemeyer, Bernauer, Grandjot, Mönnikes) beginnt im Wintersemester 1951/52 wieder der aktive Bundesbetrieb.
Die nächste Zeit stand somit hauptsächlich unter dem Zeichen, den aktiven Bund langsam wieder aufzubauen. Man traf sich damals zum gemeinsamen Mittagessen im „Anker“, in dem auch die Convente stattfanden, und veranstaltete Hüttenwochenenden im Schwarzwald, um das Zusammenwachsen der Aktivitas zu fördern.

Hilfe für notleidende Bundesbrüder:
Auch diejenigen Bundesbrüder, die unter den Folgen des Krieges stärker zu leiden hatten als andere, wurden in dieser Zeit der Rekonstituierung nicht vergessen. So wurde im Jahr 1951 ein Hilfswerk eingerichtet, daß Spenden an bedürftige Bundesbrüder weiterleitete sowie Hinweise auf den Verbleib solcher Saxo-Silesen entgegennahm, deren Aufenthaltsort noch unbekannt war. Auch wurden den Bundesbrüdern, die in der von den Sowjets besetzten Zone lebten und die in sehr nachdenklich stimmenden Briefen von der zunehmenden Verschlechterung der Verhältnisse berichteten, Pakete mit den wichtigsten Bedarfsmitteln wie etwa Fleisch und Butter zugesandt, um ihnen über das Schlimmste hinwegzuhelfen. Briefe und Berichte über diese Hilfen legen ein eindrucksvolles Zeugnis über die Kraft und den Bestand des damaligen bundesbrüderlichen Zusammenhaltes ab.

30.1.1952:
Auf diesen Conventen wurde auch eine neue Satzung erarbeitet, die am 30.1.1952 einstimmig angenommen wurde. Darüberhinaus faßte man den Entschluß, dem Ring Freiburger Korporationen beizutreten und sich mit den anderen ortsansässigen Burschenschaften zum örtlichen DC zusammenzuschließen. Gleichzeitig stellte man bei der Vorsitzenden Burschenschaft, Brunsviga Göttingen, den Antrag auf Aufnahme in die DB, der im Sommersemester 1952 auf dem BT in Bingen durch Erhebung in den Status einer probenden Burschenschaft positiv beschieden wird. Auch der Paukbetrieb wurde sogleich wieder aufgenommen, so daß am Ende des Semesters Wulhorst, Mönnikes und Roelfs II gegen drei Teuten (dem Verbot von Mensuren zum Trotz) die ersten schwarz-weiß-schwarzen Nachkriegspartien stellen konnten.

Wintersemester 1952/53:
Festlegung auf drei Pflichtpartien. Wiedergründung des Schwarzen Verbandes in Göttingen mit den Burschenschaften Frisia Göttingen, Frankonia Gießen und Krusenrotter Kiel

1954/55:
Erwerb des Hauses auf dem Lorettoberg durch die AHAH Bassfeld I und Martin sowie großzügige Spenden weiterer AHAH; Gründung des Vereines „Saxo-Silesenhaus“

1955:
Das 70. Stiftungsfest unserer Saxo-Silesia, stattfindend vom 22. bis zum 25. Juli 1955, wird zu einer der schönsten und erfolgreichsten Veranstaltungen des Bundes, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, daß zum ersten Mal das neue Haus für die Feierlichkeiten genutzt werden kann.
Im Rahmen dieser Veranstaltung schlägt Bbr. Erich Doering mit seiner ersten Fuchsenpartie die 100. Mensur (!) der Saxo-Silesia nach dem Krieg.

1956-1960:
Die folgenden Jahre brachten unserem Bund einen sehr erfreulichen Aufschwung. Die Zahl von 18 Füchsen aus dem Sommersemester 1957, von denen ein Großteil heute als Philister zum harten Kern der Altherrenschaft zählen, war und blieb nach dem Krieg unerreicht.
Während der 500-Jahr-Feier der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bricht der Streit über das Tragen von Farben bei Universitätsveranstaltungen aus, so daß die Korporationen letzten Endes getrennt von den offiziellen Feierlichkeiten einen eigenen Festkommers stattfinden lassen.

1967 ff.:
Die politische Stimmung der Studierendenschaft erfasst in milderer als der Berliner Form auch Freiburg die Studenten und damit die Saxo-Silesia. Während des Burschentages in Landau 1969 wird der „Neue Landauer Kreis“ gegründet, welchem neben allen ehemaligen SV-Bünden noch 38 weitere Burschenschaften angehören. Aus dem NLK kristallisiert sich im Laufe der Zeit der „Marburger Ring“ heraus, in dem die jungen Saxo-Silesen jahrelang den Ton angeben. Alle neuen Zusammenschlüsse befriedigen aber weder die Altherrenschaft noch die Aktivitas, so daß die Kontakte zu den ehemals im SV zusammengeschlossenen Bünden wiederaufgenommen werden.

1973:
Die Aktivitas empfindet die gelebten Traditionen als Zwänge führt das fakultative Fechten ein und verändert das allgemeine Regelwerk der äßßeren Formen in dem Bemühen, zeitgeistig zu wirken.

1975:
Im Sommersemester 1975 feierte Saxo-Silesia ihr 90. Stiftungsfest, das den teilnehmenden Bundesbrüdern und Gästen in guter Erinnerung blieb. Dank der Unterstützung durch einige Alte Herren trägt die Keilarbeit im folgenden Wintersemester gute Früchte, so daß fünf neue Füchse das schwarz-weiße Band aufnahmen.

1976: Ausschluß aus der DB
Nachdem auf dem Burschentag 1973 beschlossen worden war, sich gegenüber Linksextremismus abzugrenzen, verlangt die B! Stauffia München, dasselbe auch gegenüber rechtsextremen Haltungen vorzunehmen, indem man eine Mitgliedschaft in der NPD mit der in der DB für unvereinbar erklärt. Als dieser Antrag nach heftiger Diskussion abgelehnt wir, beschließt Saxo-Silesia eine Resolution, in der sie ihr Bedauern über den Beschluß des BTs zum Ausdruck bringt und ihn für einen historischen Fehler der DB hält. Daher ruft sie alle gleichgesinnten Bünde auf, ihre anderslautende Meinung gegen jedermann öffentlich zu erklären und zu erläutern. Dieser Resolution treten 20 Bünde bei. Daraufhin werden Saxo-Silesia und 17 weitere Bünde bis zum nächsten BT suspendiert. Auf die von der Saxo-Silesia betriebene Klage hin erklärt das Landgericht Karlsruhe, daß es den Ausschluß für unwirksam hält. Aber unmittelbar vor dem Burschentag 1977 stellt der Hauptausschuß der DB fest, dass die beteiligten Burschenschaften sich durch Anrufung eines ordentlichen Gerichts der Verletzung der Grundsätze der DB schuldig gemacht und sich dadurch der Verfassung gemäß selbst ausgeschlossen hätten. Die Berufungen der betroffenen B!B! werden ohne Angabe von Gründen zurückgewiesen. Damit erlangt der Ausschluß unser Saxo-Silesia und der anderen Bünde zunächst Rechtsgültigkeit.

Burschentag 1981: Wiederaufnahme in die DB
Nachdem die Aktivitas im völligen Einvernehmen mit der AHschaft mit Schreiben vom 2.3.1979 beantragt hatte, die Burschenschaft Saxo-Silesia wieder in die DB aufzunehmen, findet auf dem Burschentag 1980 die für die Wiederaufnahme übliche Befragung der Sitzungsvertreter der Saxo-Silesia statt. Als die Frage nach der Mitgliedschaft eines Kriegsdienstverweigerers wahrheitsgemäß bejaht wird (Ein iaB, seit 1977 im Bund, war Kriegsdienstverweigerer.) wird die Aufnahme abgelehnt und die Verhandlung beendet. Kurze Zeit später erklärt der betreffende Bbr. seinen Austritt. Dieser Schritt, der ihm erkennbar nicht leichtgefallen ist, wird von den Bundesbrüdern mit Achtung anerkannt. Daraufhin wiederholt Saxo-Silesia ihren Antrag auf Wiederaufnahme in die DB, der auf dem Burschentag 1981 mit großer Mehrheit angenommen wird.

1989: Wiedereinführung der Pflichtmensur
Die treulose Art, wie sich während unserer „fakultativen“ Zeit immer wieder Bundesbrüder vom Bund lossagten, führte dazu, 1989 die Pflichtmensur wiedereinzuführen, was letztlich einen so positiven Anklang fand, daß zu Beginn des Wintersemesters 1991/92 die zweite Pflichtpartie beschlossen wurde. Diese Rückkehr zum pflichtschlagenden Prinzip fand in den größten Teilen der Altherrenschaft überaus positiven Anklang.

1990-heute
Die Saxo-Silesia erlebt mitgliederstarke und ~schwächere Zeiten, ist jedoch als Bund stabil und erlebt frohe Zeiten.

Wie in den besten Tagen ihrer alten Geschichte sind die Aktiven selbstverständlicher Teil der Universität und des modernen Lebens und sich gleichzeitig ihrer Verantwortung bewußt, als im Denken und Handeln freie Persönlichkeiten Anteil am Geschick Europas, Deutschlands, der Deutschen Burschenschaft und der Saxo-Silesia zu nehmen.

Die Altherrenschaft bemüht sich nach Kräften, die jungen Mitglieder kennenzulernen, über ihre Weltsicht zu diskutieren und den neuen Bundesbrüdern bei Bedarf Hilfe zu leisten.
Solange die Saxo-Silesia sich den Zusammenhalt des Lebensbundes über alle Generationen von 18 bis über 80 Jahre bewahren kann ohne die Form über den Inhalt zu stellen ist es keine Frage, daß wir weitere 120 Jahre bestehen wollen und auch können.

„Die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn.“
Schiller

Es lebe, wachse und blühe unsere Freiburger Burschenschaft Saxo-Silesia bis in alle Ewigkeit!

Deutsche Burschenschaft

Deutsche Burschenschaft

"Die Burschenschaft ist die Gesamtheit der deutschen Burschenschaften, die aus der in Jena gegründeten Burschenbewegung von 1815 hervorgegangen sind oder sich zu ihr bekennen."

Ihre Gründer - angeregt durch Friedrich Ludwig Jahn, Friedrich Friesen und Ernst Moritz Arndt - wollten mit dieser Bewegung, mit der das damalige Studententum "moralisch verbessert" und "der deutsche Sinn belebt" werden sollte, in einer Zeit der Zerrissenheit die deutsche Einheit zunächst wenigstens in der Studentenschaft verwirklichen. Die Burschenschaft erkannte damit die Verantwortung jedes einzelnen gegenüber dem Volksganzen und den Gedanken der deutschen Einheit als erstrebenswerte Leitziele und begann in diesem Sinn die Erziehung ihrer Mitglieder zu innerlich freien, sittlichen und ehrenhaften Persönlichkeiten. Dabei stellte sie sich gegen die damals vorherrschende Kleinstaaterei und setzte sich ein für Meinungsfreiheit und Mitbestimmung des Bürgers in der Politik. Auch heute noch wollen die Burschenschaften ihre Mitglieder zu politisch - nicht parteipolitisch - denkenden Menschen erziehen und den Gedanken der deutschen Einheit pflegen. Sie bemühen sich deshalb nach Kräften, für ein freies und geeintes Deutschland in der Gemeinschaft der Völker zu wirken, wie sie schon 1815 am Werk der deutschen Einigung beteiligt waren.

Das erste deutsche Parlament in der Frankfurter Paulskirche (1848) bestand aus vielen Burschenschaftern ("Burschenschafterparlament"), an ihrer Spitze als Präsident der Nationalversammlung der Burschenschafter Heinrich von Gagern. "Demagogen" wie Carl Schurz (später US-Innenminister), Fritz Reuter, Hoffmann von Fallersleben (Deutschlandlied) waren ebenso Burschenschafter wie viele Teilnehmer am Hambacher Fest im Jahre 1832, bei dem die schwarz-rot-goldenen Farben der Burschenschaft zu den Farben der demokratischen Bewegung in Deutschland wurden. Es ist daher auch nicht erstaunlich, daß sich die Burschenschaften ausdrücklich zur parlamentarischen Demokratie bekennen. Das sind in Kürze die geistigen Grundlagen, auf denen die Burschenschaften ihr Ziel aufbauen, ihre Mitglieder zu Persönlichkeiten zu erziehen, die später im Dienst am deutschen Volke wirken sollen. Die Arbeit der Burschenschaft vollzieht sich dabei ohne jede landsmannschaftliche, parteipolitische, religiöse oder fachliche Begrenzung.

Waren es 1815 noch keine 200 Burschenschafter, so ist heute die Deutsche Burschenschaft ein Verband mit etwa 12.000 jungen und alten Mitgliedern in mehr als 100 Burschenschaften in der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich.


Ursprung
Die Burschenschaften haben ihren Ursprung (wie bereits erwähnt) in der am 12. Juni 1815 in Jena gegründeten "Urburschenschaft". Sie war der Zusammenschluß Jenaer Studenten, deren Ziele die nationale Einheit aller Deutschen und die Befreiung von obrigkeitsstaatlichem Regiment waren. Viele der späteren Burschenschafter hatten als Freiwillige an den Befreiungskriegen gegen Napoleon in den Jahren 1813 bis 1815 teilgenommen und widersetzten sich den Beschlüssen des Wiener Kongresses vom Sommer 1815, der eine Zersplitterung Deutschlands in 38 Teilstaaten festgeschrieben hatte. Diese Ziele wurden trotz Verfolgung und Unterdrückung immer wieder in die Öffentlichkeit getragen. Das Wartburgfest im Oktober 1817 in Eisenach, das Hambacher Fest 1832 in der Pfalz, die Revolution 1848 und daran anschließend die stark von Burschenschaften geprägte Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche bildeten Höhepunkte in der von der burschenschaftlichen Bewegung mitbestimmten Entwicklung auf dem Weg zum Nationalstaat.


Mehr als nur ein Verein
Mitglied in einer Burschenschaft zu werden ist mehr, als nur einem Verein beizutreten. Es bedeutet vor allem die freiwillige Verpflichtung, sich für ideelle Ziele einzusetzen, die im Wahlspruch der Deutschen Burschenschaft (DB): "Ehre, Freiheit, Vaterland" umrissen werden. Darüber hinaus ist es gerade in der heutigen Zeit für jeden aufgeschlossenen Studensten bedeutsam, sich neben dem Fachstudium an der Universität auch mit ideellen Wertvorstellungen auseinanderzusetzen und sich eine fächerübergreifende Allgemeinbildung anzueignen. Die Universitäten, die sich zu Massenausbildungsstätten entwickelt haben, bieten hierzu wenig Chancen. In der Gemeinschaft der studierenden Bundesbrüder ergeben sich vielfältige Möglichkeiten geistiger Anregungen auf allen Ebenen. Junge und alte Burschenschafter, die sogenannten "Aktiven" und "Alten Herren", bleiben auch nach dem Studienabschluß als "Bundesbrüder" freundschaftlich verbunden. Das führt zu einem ständigen lebendigen Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen jung und alt, zwischen Fakultäten und Berufen. Der junge Burschenschafter erweitert dadurch fächerübergreifend seinen Horizont und formt seine Persönlichkeit. Das sind Voraussetzungen für die spätere verantwortungsbewußte Teilnahme am gesellschaftlichen und politischen Leben.


Die Ideale der Burschenschafter
Ideale sind Grundwerte, die keinem ständigen Wandel unterliegen. Sich zu ihnen zu bekennen, bedeutet oft genug, allen Anfeindungen zum Trotz nicht den bequemen Weg der Anpassung an den jeweiligen Zeitgeist zu gehen. Für jeden Burschenschafter sind die Ideale in knapper Form im Merkspruch der Deutschen Burschenschaft ausgedrückt: Ehre - Freiheit - Vaterland.


Die Ehre
Jeder Burschenschafter soll seine Gedanken, sein Reden und sein Handeln nach den Wertbegriffen der Lauterkeit, Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit ausrichten und mit seiner ganzen Person dafür eintreten, ohne daß er für sich eine besondere, ihn über andere heraushebende Ehrenhaftigkeit in Anspruch nimmt. Die Würde anderer ebenso zu schützen und zu verteidigen wie die eigene ist für den Burschenschafter Ehrenpflicht.

"Es kann die Ehre dieser Welt
dir keine Ehre geben.
Was Dich in Wahrheit hebt und hält,
muß in dir selber leben."

(Fontane)


Die Freiheit
Auf dieser moralischen Grundlage der Ehre ist die Freiheit das Ziel, dem das burschenschaftliche Handeln dient. Persönliche, politische und akademische Freiheit können nicht ohne die Freiheit des Geistes und die Unabhängigkeit und Selbständigkeit des Denkens erreicht werden. Hierzu gehören ein offenes Bekenntnis und voller persönlicher Einsatz für die Freiheit. Fehlt es daran, wird Freiheit nicht erreichbar sein, und dort, wo sie betsteht, wird sie untergehen. Freiheit erschöpft sich für den Burschenschafter nicht in persönlicher Freiheit, sondern erhält ihre weitere Bedeutung durch die verantwortliche Mitarbeit am Gemeinwesen.

"Es binden Sklavenfesseln nur die Hände. Der Sinn, er macht den Freien und den Knecht."
(Grillparzer)


Das Vaterland
Moralische Voraussetzung und grundsätzliche politische Forderung werden im Wahlspruch ergänzt durch die ausdrückliche Verpflichtung zum Einsatz für das Vaterland. Die Deutsche Burschenschaft sieht das deutsche Vaterland unabhängig von staatlichen Grenzen in einem freien und einigen Europa, welches Osteuropa umschließt. Sie setzt sich für die enge Verbundenheit aller Teile des deutschen Volkes in Freiheit ein. Der Einsatz für das eigene Vaterland gebietet ebenso die Achtung der Freiheit und des Selbstbestimmungsrechtes anderer Völker. Deshalb setzt sich die DB aktiv dafür ein, daß in einem freien Europa den Angehörigen aller Völker, insbesondere auch allen deutschen Volksgruppen, die uneingeschränkte kulturelle Entfaltung und Selbstbestimmung in anderen Staaten gewährleistet wird.

"Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an, das halte fest mit deinem ganzen Herzen! Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft." (Schiller)


Demokratie von der Basis bis zur Spitze
Der innere Aufbau der burschenschaftlichen Verbindungen, in denen sich die Prinzipien des miteinander und voneinander Lernens im Geiste gegenseitiger Achtung widerspiegeln, ist gelebte Demokratie seit 1815. Auf ihren regelmäßigen Zusammenkünften, den Koventen, regeln die Mitglieder jeder Burschenschaft alle Angelegenheiten ihrer Gemeinschaft. Während des Studiums sind die Mitglieder einer Burschenschaft gehalten, semesterweise wechselnd Führungsaufgaben zu übernehmen. Dabei sind sie für ihr Handeln jederzeit dem Konvent gegenüber verantwortlich. Diese demokratische Struktur setzt sich in allen Gremien der Burschenschaft bis hin zum obersten Organ des Verbandes, dem jährlich einmal tagenden Burschentag, fort. Die Demokratie ist allgegenwärtiges Prinzip des Umganges miteinander - im Freundeskreis, bei Vorträgen, Diskussionen und vielen anderen Gelegenheiten. Dies ist ein Stück Schule für das Leben.


Studium, Freizeit, Veranstaltungen
Erfolgreiches Studium und sinnvoll verbrachte Freizeit gehören in den Burschenschaften zusammen. Je nach Ausrichtung der jeweiligen Universität und Interessenlage der aktiven studierenden Mitglieder bieten die Burschenschaften ein weitgespanntes Betätigungsfeld. Gesellige Veranstaltungen verschiedenster Art, Diskussions- und Vortragsabende und sportliche Aktivitäten gehören ebenso dazu wie gemeinsam verbrachte Freizeit. Entscheidend hierbei ist vor allem die Tatsache, daß die jeweiligen Aktiven die Veranstaltungen des Semesters größtenteils nach ihrer eigenen Neigung gestalten können. Ob nun der eine einen Theaterbesuch plant, oder der andere einen Referenten zu einem gewünschten Thema einlädt: Jeder hat in einem gewissen Rahmen die Möglichkeit, dem Verbindungsleben seinen eigenen Stempel aufzudrücken und gleichzeitig, durch das Arbeit seiner Bundesbrüder, über seinen Tellerrand hinauszublicken. Diese Möglichkeit sollte man zu nutzen wissen.

"Mein Sohn, von deiner Jugend an eigne dir Bildung an, und bis zum Greisenalter wirst du Bildung erlangen!"
(Jesus Sirach)

Mensur

Die Mensur

Worum gehts?
Die Freiburger Burschenschaft Saxo-Silesia bekennt sich zur Pflichtmensur und fordert von ihren Mitgliedern zwei genügende Partien.

Dutzende Schauermärchen gehen um über das studentische Brauchtum des Fechtens: Vom Salz, das in die Wunden gestreut wird, bis hin zum legendären Roßhaar. Denn die Mensur ist die Einrichtung vieler studentischer Verbindungen, die nach außen hin stets am sensationellsten wirkt, obwohl sie nur ein Baustein im Gebäude der Korporation ist. Ein Baustein allerdings, auf den man nicht verzichten will; nicht, weil immer schon gefochten wurde, weil der Hang zum alten Zopf das gebietet, sondern weil die Mensur die Gemeinschaft bestärkt und festigt. Ein kleiner Überblick über Geschichte und Gegenwart des studentischen Fechtens soll helfen, sich ein Bild von diesem Teil korporativer Tradition zu verschaffen.


Die geschichtliche Entwicklung
Im ausgehenden Mittelalter bringen die ersten Studenten an den neugegründeten deutschen Hochschulen (Prag 1348, Wien 1365, Heidelberg 1386, Erfurt 1392) die Sitte des Waffentragens aus Paris, Bologna und Padua mit. Der Erwerb dieses Rechtes von den jeweiligen Landesfürsten fußte zum einen auf dem durch die langen Wege von der Heimat zur Universität entstehendenen Bedürfnis, sich gegen mögliche Überfälle zu schützen, zum anderen auf dem Bestreben des vor allem in den Städten aufblühenden Bürgertums, mit dem Adel gleichzuziehen.

Dieses ausgeprägte Standesbewußtsein, oft gepaart mit der Freude an einer tatkräftigen Auseinandersetzung, führte dazu, daß die Zahl der Duelle, besonders nach dem Dreißigjährigen Krieg, stark anstieg und letzten Endes auszuufern drohte. Da die damalige Form des Duelles, Rencontre ("Pereat!", "Pereat contra!") genannt, nur durch minimale, im Grunde nur kavalierhafte Regelungen eingeschränkt war, führten solche "Raufereien" noch häufig zum Tode eines Beteiligten. Erst die Einführung von Duellregeln durch die damaligen Orden am Ende des achtzehnten Jahrhunderts, die dann später von den neuen Landsmannschaften übernommen und verfeinert wurden, geboten dem unkontrollierten Treiben ein Ende.

Diese neuen Regelwerke - Comment genannt - beruhten auf dem Prinzip der unbedingten Satisfaktion und wurden auf die gesamte Studentenschaft ausgedehnt. Da nun jeder verpflichtet war, für sein Wort und Tun mit der Waffe einzustehen, übte dies auch einen gewissen erzieherischen Einfluß auf die Waffentragenden aus. Schritt für Schritt ging man dann im Laufe des achtzehnten und des neunzehnten Jahrhunderts vom gefährlichen Stoßfechten (mit scharfer Klingenspitze) zum harmloseren Hiebfechten über. Dabei wurden die Partien immer mehr durch verbindliche Regeln eingeschränkt, so daß bis zum Ende des neunzehnten Jahrhunderts eine gewisse formale Erstarrung des studentischen Fechtens eingetreten war. Die lag vor allem daran, daß sich man sich allmählich vom bloßen Duellfechten loslöste und begann, die Bestimmungsmensur einzuführen. Diese läßt sich im Gegensatz zur Austragung eines persönlichen, wenn auch vielleicht nur förmlichen, Streites als ritterliches Kampfspiel begreifen. Losgelöst von Beleidigungen und Ehrenhändeln gibt es hier weder Sieger noch Besiegten, sondern nur gleichwertige Paukanten, die ihren Mut und ihr Bekenntnis zu ihrem Bund dadurch beweisen, daß sie einem Gleichgesinnten mit der Waffe in der Hand gegenübertreten. Verlierer war nur der, der den Boden des Regelwerks verließ. Diese Form der Mensur, die Bestimmungspartie, hat sich seit Ende des neunzehnten Jahrhun-derts in fast unveränderter Form bis in die heutige Zeit bei den waffenstudentischen Verbin-dungen erhalten.


Die Mensur heute
Mensur der Burschenschaft Saxo-SilesiaDas Mensurfechten bildet auch heute noch ein wesentliches Element der Burschenschaft, zu dem auch wir Saxo-Silesen uns bekennen. Ihr grundlegender Wert liegt für uns in ihrer erzieherischen Bedeutung, denn das Schlagen einer Mensur erledigt sich nicht im Vorbeigehen. Wohl jeder hat Respekt davor. Sie dient als Mittel, die vor und bei jedem körperlichen Einsatz auftretenden Beklemmungen und Schreckempfindungen zu überwinden und Selbstbeherrschung sowie Selbstbewußtsein zu stärken. Jeder einzelne ist dabei ganz auf sich selbst gestellt und lernt, Nerven und Sinne in gewissem Grade zu beherrschen.

Die heute üblichen Partien werden von den Fechtwarten der einzelnen Bünde ausgehandelt. Dabei wird darauf geachtet, daß sich nach Möglichkeit zwei nach Größe, Kraft, Technik und Geschwindigkeit gleichwertige Fechter gegenüberstehen. Bei der Mensur gibt es weder Sieg noch Niederlage. Treffer oder Schmisse sind für den Wert der Mensur gar nicht erforderlich. Indessen ist es wesentlich, daß der Fechter eine bestimmte Haltung zeigt, die darin besteht, daß er im Fechten sein Bestes gibt, sich ehrenhaft und ritterlich an die Regeln hält und etwaigen Verletzungen unerschrocken entgegensieht. Die Mensur ist für die Gemeinschaft nützlich, weil sie die Möglichkeit darstellt, die Verbundenheit und Treue zur selbstgewählten Gemeinschaft nicht nur durch Worte zu bekunden, sondern sie auch durch die Tat der Mensur zu beweisen. Denn sie ist auch das symbolische, verantwortungsvolle Eintreten für die bundesbrüderliche Gemeinschaft. Sie ist also Mittel für die Verbindung, die Spreu vom Weizen zu trennen und bloße Mitläufer auszusieben und zugleich ein gemeinschaftsbildendes Moment von nicht zu unterschätzender Bedeutung.

Eine Mensur ficht man auf die Farben seines Bundes und alle Bundesbrüder stehen einem dabei zur Seite getreu dem Satz:
Einer für alle, alle für einen.

Aktuell

Sommersemester 2013:

DB-Regionalseminar abgesagt

zur Stellungnahme


Wintersemester 2012/13:

Nach dem Burschentag ist die Aufregung in der Öffentlichkeit groß, auch die Badische Zeitung berichtet:

zum Artikel



Meldungen aus den vergangenen Semestern:

03.03.2012
Über 20 Burschenschaften, darunter die Freiburger Burschenschaft Saxo-Silesia, gründen in Stuttgart die
"Initiative burschenschaftliche Zukunft".

Ziel dieser Initiative ist es, die Burschenschaft

1. aufbauend auf den Prinzipien der gemeinsam erarbeiteten Grundsatzerklärung und orientiert am Wohl des deutschen Volkes – auch im Hinblick auf Europa – auf die Zukunft auszurichten,

2. getreu unseren Idealen Ehre und Freiheit von jeglichen extremistischen oder rassistischen Positionen an den politischen oder ideologischen Rändern fern zu halten.


Gruendungserklaerung der IZB

Gruendungsurkunde der IZB

28.07.2011
Interview mit dem Studentenradio der Pädagogischen Hochschule Freiburg:

zum Radiobeitrag

Textfassung des Radiobeitrages


19.07.2011
Deutsche Burschenschaft weist Vereinnahmungsversuche der NPD zurück und erstattet Anzeige wegen Datendiebstahls:

zur Pressemeldung


01.07.2011
Die Badische Zeitung berichtet in ihrer Print- und Onlineausgabe
über den Richtungsstreit in der DB und die Saxo-Silesia:

zum Artikel


24.06.2011
Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit in der Öffentlichkeit über den politischen Standpunkt der Burschenschaften veröffentlichen wir eine ausführliche Erklärung, die Sie hier abrufen können:

Saxo-Silesia nimmt Stellung


20.06.2011
Aufgrund der öffentlichen Diskussion um die Standpunkte der Deutschen Burschenschaft veröffentlicht die Freiburger Burschenschaft
Saxo-Silesia an dieser Stelle eine für alle Mitgliedsvereinigungen der Deutschen Burschenschaft unverändert gültige Entschließung des Burschentages 2010:

Die Deutsche Burschenschaft bekennt sich aus gegebenem Anlass zum Grundsatz der Menschenwürde, wie er in Artikel 4 der Verfassung der Deutschen Burschenschaft festgeschrieben ist und distanziert sich mit Nachdruck von jeglichem Rassismus.

Die Deutsche Burschenschaft bekräftigt daher ihren Willen rassistischen Tendenzen, wo immer sie auftreten mögen, energisch entgegenzutreten.




25.05.2010
aus der Pressemitteilung:

Freiburger Burschenschaft Saxo-Silesia weiht Stresemanndenkmal ein

Anläßlich ihres 125. Stiftungsfestes errichtete die Studentenverbindung dem vor 90 Jahren verstorbenen Friedensnobelpreisträger, Reichskanzler der ersten deutschen Demokratie und Burschenschafter Gustav Stresemann am vergangenen Samstag ein Denkmal auf dem Gelände des Verbindungshauses am Lorettoberg.

Für die Gestaltung wählte Sie eine Bronzeplatte mit einer als Relief ausgeführten Büste Stresemanns und den Worten „Einer, der sich im Ringen um Deutschlands Freiheit und Frieden verzehrte.“ , angebracht auf einer Stele des für den Breisgau typischen roten Sandsteins.
Für die künstlerische Ausführung und technische Herstellung der Bronzeplatte zeichnete der Diplom-Designer Paul Pape aus Hannover verantwortlich, der die Vorstellungen der Auftraggeber wirkungsvoll umsetzte und persönlich an der Einweihungsfeier teilnahm.

Als Mitglied der Verbindung erinnerte der Landesminister für Wissenschaft und Kunst in Niedersachsen a.D., Dr. Johann-Tönjes Cassens, in einer Ansprache an die historischen Verdienste Stresemanns und nannte ihn ein leuchtendes Vorbild für das Bemühen um Frieden und Freiheit in Europa, auf dessen Wirken die späteren Staatsmänner der jungen Bundesrepublik aufbauen konnten, als sie sich nach dem verheerenden Wirken der Nationalsozialisten um den Ausgleich mit den europäischen Nachbarn bemühten. Seine Politik sei das Vorbild für den Freiburger Verbindungsstudenten Dr. Konrad Adenauer, Willy Brandt und noch Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl gewesen, als sie die europäische Einigung vorantrieben und die Bewahrung des Friedens als oberstes Ziel der Außenpolitik der Bundesrepublik beschrieben.

Der Altherrenvorsitzende der Saxo-Silesia, Jörg Haverkamp, spannte den Bogen von den Wirren der Weimarer Republik zu den so ganz anders erscheinenden Problemen unserer heutigen Zeit. Er mahnte an, die europäische Idee nicht auf Kritik an der übermächtig wuchernden Bürokratie und den ungleich verteilten Kosten zu reduzieren. Vielmehr forderte er die jungen Mitglieder der Verbindung dazu auf, an Universität und im persönlichen Umfeld, aber auch im eigenen Dachverband von über 100 Burschenschaften, für die europäische Idee zu werben. Nur in einer stabilen Gemeinschaft sei es möglich, die berechtigten Interessen Deutschlands selbstbewußt und erfolgreich zu vertreten. Nationaler Isolationismus sei genauso ein Irrweg wie die kampflose Aufgabe des subsidiären Gründungsprinzipes der EU, das allein die demokratische Teilhabe aller Bürger gewährleisten könne. Ein freudiges Bekenntnis zu Europa, die aktive Mitgliedschaft in der UNO und anderen supranationalen Zusammenschlüssen sei kein Widerspruch zur Vertretung deutscher Interessen, sondern vielmehr eine Voraussetzung.

Das Denkmal soll die jungen Mitglieder der Verbindung, ihre Gäste und Freunde dazu anregen, sich nicht der Politikverdrossenheit zu ergeben, sondern sich gründlich mit Geschichte und aktuellen Entwicklungen auseinanderzusetzen, um mit eigenen Ideen an der Gestaltung des Gemeinwesens aktiv teilzunehmen.

zu den Bildern des Denkmals

25.05.2010
Gründungskommers an der Uni

Der 125. Gründungskommers war ein besonderer Höhepunkt des Stiftungsfestes am vergangenen Wochenende, zahlreiche Verbandsbrüder feierten und sprachen gemeinsam mit Vertretern der NDB-Burschenschaft Franconia Freiburg, der Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller Jena, die uns zudem die Ehre einer Chargenabordnung erwies, der Burschenschaft Derendingia Tübingen, des CC und des WSC sowie des VdSt.

Die Teilnehmer aus dem burschenschaftlichen Spektrum waren sich einig, über alle inhaltlichen Unterschiede und organisatorischen Grenzen hinaus das gemeinsame Erbe bewahren zu wollen und zumindest in persönlichem Kontakt zu bleiben. Für uns als Saxo-Silesen war es nicht nur ein schönes Fest, wir verbinden mit dem Wochenende die erfreuliche Erfahrung, daß es noch immer viele Gemeinsamkeiten gibt.

Der Kommers wurde im historischen Peterhofkeller der Universität Freiburg abgehalten, einem restaurierten Gewölbekeller aus dem 16. Jahrhundert. Damit fand nach über 80 Jahren zum ersten Mal wieder ein Burschenschafterkommers auf Universitätsgelände statt. Für uns ist dies nach der Vorlesungsreihe über studentische Verbindungen und dem Auftreten des Rektors von Verbands- und Bundesbrüdern organisierten verbandsübergreifenden Universitätskommers ein weiterer Schritt auf dem Weg, uns wieder als Bestandteil des akademischen Lebens in das universitätsöffentliche Bewußtsein zurückzurufen.
Die Festrede des Direktors des Institutes für Allgemeine Wirtschaftsforschung an der Albert-Ludwigs-Universität und Leiter des Walter-Eucken-Institutes, Prof. Dr. Victor J. Vanberg, zum Thema „„Freiheit und Verantwortung -Neurowissenschaft und Rechtsordnung“ beeindruckte die Zuhörer durch die präzise Darstellung der neuesten Erkenntnisse seines Forschungszweiges, die das gewohnte Bild der unserem Strafrecht zugrunde liegenden Vorstellungen von persönlicher Schuld und Entscheidungsfreiheit durchaus zu erschüttern vermögen, so daß das Gehörte in Gespräch und Diskussion noch lange nachwirkte.


Programm

Wintersemester 2014/15

zur ausführlichen Druckversion:
Download



Zu ausgewählten Veranstaltungen finden Sie ausführliche Informationen auch auf Facebook


Veranstaltungen im Oktober

24.10.2014
Burschenschaftlicher Abend
20hct, G,D,*

25.10.2014
Stadtführung für Neufreiburger und Gäste
12 hct, G,D,*

25.10.2014
Semesterantrittskneipe
20hct, G, *

Veranstaltungen im November

27.11.2014 - 30.11.2014
Aktivenfahrt nach Zürich


Veranstaltungen im Dezember

05.12.2014
Podiumsdiskussion der ÖB:
"Politikverdrossenheit-Neue Wege der Demokratie"
19hct,G, a.d.H. B! Frankonia Freiburg

13.13.2014
Julklap
20hct, i


Veranstaltungen im Januar

SV Wochenende:
22.01.2014 - 25.01.2014

22.01.2014
Aktivenessen mit den Bbr. des SV
20 hct, G,D,*

23.01.2014
Begrüßungsabend
20 hct, G, D, *

24.01.2014
130. Gründungskneipe
20hct, G, *

25.01.2015
Exbummel
12 hct, G, D, *


Veranstaltungen im Februar
07.02.2014
Semesterabschlusskneipe
20hct, G, *


Weitere geplante Veranstaltungen:
- jeden Werktag gemeinsame Paukstunden
- einmal pro Woche „Saxentisch“ in wechselnden Restaurants
- Aktivenabend bei AH Kutscher
- 14-tägig Fechtseminar mit Fechtmeister Sax

Abkürzungen:
D = Damen sind uns herzlich
willkommen
G = mit Gästen
i = intern
* = Anmeldung erforderlich
hct = Hora cum tempore
(eine Viertelstunde später)


Chargen des Wintersemesters 2013/2014:
Sprecher (x): Jan L. Mühlberger,
stud. rer. soc.
Fechtwart (xx): M.A. Martin Hirth, stud. oec.
Schriftwart (xxx): Thomas Gottwald, stud. oec. psych.


Mit dem vorliegenden Semesterprogramm lädt die Activitas der Freiburger Burschenschaft Saxo-Silesia alle interessierten Kommilitonen, Freunde, Gäste und die gesamte Saxo-Silesen-Familie zu ihren öffentlichen Veranstaltungen herzlich ein.

Unsere Burschenschaft ist nicht nur eine Verbindung von Studenten aller Fakultäten der Freiburger Hochschulen, die in trauter Gemeinschaft studieren, wohnen und feiern; unser Lebensbund umfasst darüber hinaus eine Vielzahl von Bundesbrüdern, die heute im Beruf stehen, wie auch wirklich „Alte“ Herren.

Was uns zusammenhält, ist die Freude an der Gemeinsamkeit und das Bewusstsein, eine reizvolle und bewahrenswerte Tradition weiterzuleben.

Wir würden uns über Deinen Besuch sehr freuen.

Jan L. Mühlberger,
Sprecher der Activitas


Sprechermotto für das Semester:

Per aspera ad astra“
(Über raue Pfade gelangt man zu den Sternen)

Unser Haus

Das Studentenwohnheim

bietet Platz für maximal 10 eingeschriebene Studenten einer der zahlreichen Freiburger Hochschulen.
Wer eines der beliebten Zimmer ergattern kann, den erwarten ein grosser möblierter Raum als privater Wohn- und Arbeitsbereich und vielfältige Gemeinschaftsräume.

Dazu zählen ein Arbeitszimmer, ein geräumiger Partykeller mit Bar, Fernsehzimmer mit Bibliothek, ein Speise und Veranstaltungssaal, Sport- und Kraftraum sowie eine Sauna.
Besonders im Sommer beliebt ist der riesige Garten mit Grillecke und grossen Terrassen.
Eine große Küche und ein Waschmaschinenraum komplettieren das Angebot.


Da das Studentenleben nicht nur aus Freizeit besteht, ist auch an das Studium gedacht.

Das Arbeitszimmer mit DSL-Internetanschluss, Computerarbeitsplatz mit Drucker und einem Photokopierer spart so manche Wartezeit auf das Freiwerden von entsprechenden Uni-Arbeitsplätzen und die Hausbewohner sind unabhängig
von den Öffnungszeiten vieler Universitätseinrichtungen.
Gerne wird auch einer der großen Veranstaltungsräume für Arbeitsgemeinschaften, Vorträge o.ä. genutzt.

Fachlichen Rat kann man sich von älteren Kommilitonen holen, die ihre Erfahrungen gerne weitergeben und selbst nach Abschluß des Studiums noch öfter ihrer alten „Bude“ einen Besuch abstatten.

Die Mieten sind bewußt günstig gehalten, um das Studium nicht mit zu vielen wirtschaftlichen Sorgen zu belasten.
Dies wird durch die Mitglieder des Trägervereins ermöglicht,die einer nachfolgenden Generation von Studenten helfen wollen, ein ebenso erfolgreiches, schönes und fröhliches Studium zu absolvieren wie sie selbst.

Zudem ist das Wohnheim auch Treffpunktüber Generationen hinweg.
Gerne kommen hier die verstreut wohnenden Absolventen und ihre Familien zusammen, um alte Freundschaften zu pflegen, neue zu knüpfen und sich mit
jüngeren Generationen auszutaschen.

Träger des Wohnheimes ist ein Verein ehemaliger Freiburger Studenten, die sich nach ihrem Studium im Hausverein der Burschenschaft Saxo-Silesia
zusammengeschlossen haben.

Außenansicht

Am besten, man macht sich selbst ein Bild.

Einige davon finden Sie in der Bildergalerie, die das Haus, den Garten und die Umgebung zeigen.

Aktivenzimmer

Aktivenzimmer

Unsere Zimmer sind zwischen 20 qm und 30 qm groß. Alle Zimmer sind so ausgestattet, daß auch für die eigenen Sachen noch Platz bleibt. Insgesamt haben wir neun Zimmer. Wie man sehen kann, wohnt ihnen im Gegensatz zu anderen "WG-Butzen" ein eigener Charme inne und wenn die Türen geschlossen sind, hat man wirklich sein eigenes privates Reich.

Gemeinschaftsräume

Gemeinschaftsräume

Ansichten der hier beschriebenen Räume finden Sie im Menuepunkt "Galerien"


Arbeitszimmer
Das Studium steht im Vordergrund. Zur Unterstützung gibt es diesen Raum mit
Computer, Fax, Drucker, Kopierer, Telfon und DSL-Server.
Diese Ausstattung erspart uns so machen Gang in die Stadt.


Esszimmer / großer Saal
Hier treffen wir uns täglich zum Mittagessen
und entspannen vom harten Studienalltag. So friedlich dieser
Raum aussieht, sind hier doch schon einige Parties gefeiert
und Feste veranstaltet worden. Hier finden auch unsere regelmäßigen Vortragsveranstaltungen statt oder er wird von Lerngemeinschaften in Beschlag genommen.


Küche
Eine professionelle Gastronomieküche mit allem Zubehör, die jeder von uns benutzen kann. Mehrmals in der Woche bereitet die Köchin ein Abendessen für die Hausbewohner zu, für das wir nur den Preis einer Mahlzeit in der Uni-Mensa zahlen.


Wohnzimmer
Unser Wohnzimmer ist mit einer kleinen Bibliothek ausgestattet.
Hier kann man auf den Ledersofas angenehm entspannen oder
bei Fußballspielen im Fernseher seine Freude hinausbrüllen.


Paukraum
Im Fecht- oder Paukraum trainieren wir für unseren Fechtsport.
Er ist mit einer Hantelbank ausgerüstet und riecht immer ein
wenig nach Schweiß. Wenn Sie mehr über unseren Sport und die
Mensur erfahren wollen, dann schauen Sie doch einfach in die
Rubrik "Mensur".


Kneipkeller
Unseren Kneipkeller nutzen wir sowohl für das abendliche Beisammensein
als auch für die Verbindungsfeten. Und davon gibts`ne ganze Menge.
Generationen von uns haben hier schon das ein oder andere Bier
getrunken.


Sauna
Ein wenig Luxus kann einem angehenden Akademiker
nicht schaden und Streß gibts
im Arbeitsleben dann noch genug.

Bäder
Drei Toilettenräume und zwei Bäder mit vier Duschen
stehen für die neun Wohnheimzimmer zur Verfügung.
Zusätzlich gibt es noch Waschmaschine und Trockner

Anfahrt

Wegbeschreibung

Nachstehend beschreiben wir Ihnen mehrere Wege, wie Sie zu uns kommen können. Vom Martinstor an der Universität aus gesehen gelangen Sie am besten mit der Straßenbahn (Linie 4 Richtung Günterstal) oder dem Bus (Linie 10 Richtung Merzhausen) zu uns.

Straßenbahn
Wenn Sie mit der StraBa unterwegs sind, müssen Sie an der Haltestelle Lorettostraße aussteigen. Von dort aus geht es nach rechts in der Lorettostraße ungefähr 500m bis zur Abzweigung Mercystraße. Halb links geht ein schmaler Weg auf den Lorettoberg (Bergleweg). Den laufen Sie nach oben und biegen am Schloßcafè links ab. Jetzt sind es nur noch 30m im Kapellenweg zu laufen: Gleich rechts sehen Sie ein großes, weißes Haus mit einer schwarz weiß schwarzen Fahne. Angekommen!


Bus
Wenn Sie mit dem Bus unterwegs sind, steigen Sie an der Haltestelle Lorettostraße aus. Richtung Lorettokrankenhaus an der Ecke Mercy-/Lorettostraße geht ein schmaler Weg halb rechts auf den Lorettoberg (Bergleweg). Den laufen Sie nach oben und biegen am Schloßcafè links ab. Jetzt sind es nur noch 30m im Kapellenweg:
Gleich rechts sehen Sie ein großes, weißes Haus, mit einer schwarz weiß schwarzen Fahne. Auch da.


Zu Fuß
Zu Fuß sind es von der Stadt aus gute 15 Minuten. Am besten laufen Sie die Kaiser-Joseph-Straße und dann die Günterstalstraße bis zum Edeka/Ecke Lorettostraße entlang. Von dort aus gehts nach rechts auf der Lorettostraße ungefähr 500m bis zur Abzweigung Mercystraße. Halb links geht ein schmaler Weg auf den Lorettoberg (Bergleweg). Den gehen Sie nach oben und biegen am Schloßcafè links ab. Jetzt sind es nur noch 30m im Kapellenweg zu laufen: Gleich rechts sehen Sie ein großes, weißes Haus, mit einer schwarz weiß schwarzen Fahne. Sportlich, sportlich!


Mit dem Auto
Die Anfahrt mit dem Auto ist ähnlich einfach: Von der Stadtmitte/Zubringer kommend in die Lorettostraße abbiegen. Entweder nach links am Edeka, wenn Sie Richtung Merzhausen fahren, oder nach rechts, wenn Sie aus der Stadt kommend Richtung Günterstal fahren. Der Lorettostraße bis Ecke Lorettokrankenhaus/Mercystraße folgen und dann in die Mercystraße abbiegen. Dieser am Krankenhaus vorbei nach oben folgen und immer rechts halten. Die Serpentinen nach oben fahren, die Einbahnstraße rechts liegen lassen (das ist schon der Kapellenweg und man kann von da aus das Haus schon sehen) und in die nächst mögliche Straße rechts einbiegen (Kapellenweg). Dem Straßenverlauf folgen, am Schloßcafè vorbei und nach 30 Metern links vor dem Haus parken. Rechts sehen Sie dann ein großes weißes Haus, an dem eine schwarz weiß schwarze Fahne weht. Bequem, aber trotzdem da.

Links

Welcher Art die Verbindungen sind, die im Leben weiterführen,
können und wollen wir hier nicht darstellen.

Dafür sind für Freiburger Studenten nützliche Verbindungen ins Internet thematisch sortiert in den Untermenues zu finden....

Hochschulen

Rund um die Uni

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg


Die Fakultäten

Universitätsbibiothek

Lageplan der Unigebäude

Studentensekretariat

Termine und Fristen

Studium Generale

Rektorat und zentrale Verwaltung

zentrale Studienberatung

Studentenwerk Freiburg



weitere Hochschulen

Pädagogische Fachhochschule

Evangelische Fachhochschule

Hochschule für Soziale Arbeit, Diakonie und Religionspädagogik

Katholische Fachhochschule
Hochschule für Sozialwesen, Religionspädagogik und Pflege

Hochschule für Musik


Stadt

Freiburg

Stadt Freiburg

in Freiburg anmelden

Stadtplan

öffentliche Verkehrsmittel



Kultur in Freiburg

Stadttheater

Wallgrabentheater

Theater am Martinstor

weitere Bühnen in Freiburg

Kinoprogramm

Veranstaltungskalender/

noch ein Veranstaltungskalender/

Nützliches

Dies und Das

Zypresse
Kleinanzeigenblatt für Wohnungen, Hausrat und mehr

Badische Zeitung und Schnapp
noch mehr Kleinanzeigen

Regionalportal
Nachrichten, Anzeigen und Informationen aus der Region

Ausgehen in Freiburg
Kneipen-, Disco- und Gastronomieführer

TramiZu
Diskussionsportal für Korporierte

Presseportal
für eigene Veröffentlichungen

Impressum

Impressum


Verantwortlich für den Inhalt:

Verein Saxo-Silesenhaus
zu Freiburg i. Br. e.V.
Kapellenweg 4
D - 79100 Freiburg im Breisgau


Ansprechpartner:

Dr. Bernd Gath (1. Vorsitzender)
c/o Verein Saxo-Silesenhaus e.V.
Kapellenweg 4
79100 Freiburg

Telefon: 0049 761 1513924
Mail: info@dr-gath.net